Bekenntnisbewegung
"Kein anderes Evangelium"
Lübbecke

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ReferentAm Montag, 12. März 2012 findet um 20 Uhr in der Stadthalle Lübbecke der dritte Vortrag der 43.  Veranstaltungsreihe „Zeitfragen-Streitfragen“ der Bekenntnisbewegung „Kein anderes Evangelium“ Lübbecke statt. Nikolaus Franke, Referent beim Weißen Kreuz e.V., spricht zu dem Thema

„Abschied von den Geschlechtern – Gender Mainstreaming
                    Folgen für Gesellschaft und Gemeinde“

In unserem tagtäglichen Leben werden wir von neuen Begriffen oft überschwemmt. Einer von ihnen ist „Gender Mainstreaming“. Das ist der Name einer Theorie, die behauptet, das menschliche Geschlecht sei nicht mit der Geburt gegeben, sondern werde erlernt. Das heißt, der Mensch ist nicht, was er durch Geburt ist, Junge oder Mädchen. Er wird vielmehr durch Erziehung zum Mann oder zur Frau.

Der Begriff Gender-Mainstreaming bezeichnet also den Versuch, die Gleichstellung der Geschlechter auf allen gesellschaftlichen Ebenen durchzusetzen. Der Begriff wurde erstmals 1985 auf der 3. UN-Weltfrauenkonferenz in Nairobi  diskutiert und zehn Jahre später auf der 4. Weltfrauenkonferenz in Peking propagiert. Bekannt wurde Gender Mainstreaming insbesondere dadurch, dass der Amsterdamer Vertrag 1997/1999 da Konzept zum offiziellen Ziel der Gleichstellungspolitik der Europäischen Union machte.

Man könnte dieses Thema als abstrus und realitätsfremd abtun. Doch  Gender Mainstreaming wirkt in unserer Gesellschaft – auch im Raum der Kirchen – von vielen unbemerkt weiter fort. Ihre Vertreter bekommen Gelder vom Staat und von der EU, um in ihrem Sinne auf die Gesellschaft Einfluss zu nehmen. Zugespitzt lässt sich sagen, dass die Ziele von Gender Mainstreaming heißen: Veruneindeutigung von Geschlecht, Auflösung von Ehe und Familie, Schaffung eines neuen, „freien“, auf sich selbst geworfenen Menschen jenseits von Geschlechterkategorien.

Empfehlend hingewiesen wird auf das Heft:
Info-Spezial Nr. 136 „Gender-Mainstreaming – Wer oder was ist gerecht?“
Zu beziehen bei: Bekenntnisbewegung@t-online.de

Michael Franke, 28 Jahre, ist Referent beim Weißen Kreuz. Er hat in Dresden Politikwissenschaft studiert. Er begleitet Männer und Jugendliche (teilweise online) bei Fragen der Sexualität – insbesondere sexuellen Süchten.

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