Bekenntnisbewegung
"Kein anderes Evangelium"
Lübbecke

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Archiv 2013

Am Montag, 25. Februar, findet um 20 Uhr in der Stadthalle Lübbecke die zweite Veranstaltung der 44. Vortragsreihe „Zeitfragen-Streitfragen“ statt. Pfarrer Dr. Joachim Cochlovius aus Walsrode spricht über das Thema

„Das Evangelium und die ökologische Katastrophe“.

Dr. Cochlovius schon 1990 zum Thema: „Die Ökologie, die Lehre von der Haushalterschaft über die Schöpfung, ist dem Menschen seit seiner Erschaffung als Lebensaufgabe mitgegeben. Er soll die Welt bebauen und pflegen und als gütiger Herrscher über die Kreatur seine Gottesebenbildlichkeit verwirklichen…
Seit dem Sündenfall, und seitdem immer wieder, hat sich der Mensch entschieden, sich selbst mehr als Gott zu vertrauen. Aus dem Auftrag zum Herrschen, aus dem Auftrag, die Herrlichkeit Gottes in die Schöpfung hineinzutragen, wurde so immer wieder ein Beherrschen und Ausbeuten von Mensch und Kreatur. Die tragische Auswirkung dieser Perversion ist heute überdeutlich zu sehen, zu hören, zu riechen und zu schmecken. Wir sind dabei, die biologischen Grundlagen des Lebens zu verwüsten und zu zerstören.
Ähnlich wie im 19. Jahrhundert, als die Christenheit beinahe die soziale Herausforderung der industriellen Revolution verschlafen hätte, ist die Lage heute im Blick auf die sich immer mehr zuspitzende ökologische Katastrophe. Das Umweltbewusstsein, das sich in unserer Gesellschaft herausbildet, wird wesentlich von politischen, materiellen und ideologischen Überlegungen geprägt. Der Glaube an Gott den Schöpfer und an die göttliche Berufung des Menschen zur Ebenbildlichkeit sind in der ökologischen Diskussion in den Hintergrund getreten… Wir brauchen ein an der biblischen Offenbarung orientiertes Umweltbewusstsein, wenn wir als Christen einen hilfreichen Beitrag zum Umweltnotstand geben wollen.“

Dr. Cochlovius ist ein bekannter lutherischer, evangelikaler Theologe der Erweckungsbewegung sowie Buchautor. Er war Pfarrer in Berg/Oberfranken und von 1979 bis 1996 Studienleiter des Geistlichen Rüstzentrums Krelingen. Seit 1996 ist er hauptamtlich tätiger 1. Vorsitzender des innerhalb der evangelischen Landeskirchen arbeitenden Gemeindehilfsbundes.

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