Archiv 2013
Den
Abschluss
der 44. Vortragsreihe der
Bekenntnisbewegung „Kein anderes Evangelium“ Lübbecke
bildet am 25. März um 20
Uhr in
der Stadthalle Lübbecke der
Vortrag von
von Dozent Michael
Kotsch aus
Horn-Bad Meinberg. Sein Thema ist:
„Das
Kreuz: Ein nicht mehr hoffähiges Symbol?“
Mit seinem Vortrag wendet sich Michael Kotsch dagegen, das
„Ärgernis des Kreuzes“ aufzugeben und umzudeuten. Es gibt
eine
zunehmende Abneigung gegen die Vorstellung, dass Jesus
Christus
stellvertretend für die Sünde des Menschen gelitten habe
und
gestorben sei. Diese Aversion ist Folge einer einseitigen
christlichen
Verkündigung. Sie spricht nur von einem Gott der Liebe und
verschweigt seinen Zorn über die Sündhaftigkeit des
Menschen.
Wer einen solchen „Kuschelgott“ vor Augen hat, dem fällt
es schwer
zu verstehen, warum Gott seinen Sohn ans Kreuz schickt.
Der
Opfergedanke ist jedoch urchristliche Theologie und auch
heute
vermittelbar. So versteht jeder, was es bedeutet ein Opfer
zu bringen:
nämlich etwas aufzugeben, was mir wehtut, zum Wohl eines
anderen.
Diese Erfahrung machen die Menschen auch heute. Auf der
Deutschen
Evangelistenkonferenz 2012 warnte Kotsch vor der
Selbstüberschätzung des Menschen, die Rettungstat am Kreuz
vollständig ergründen zu können. „Was bilden wir uns
ein, die Motive Gottes erklären zu können?“
Dozent Michael Kotsch lehrt Kirchengeschichte,
Konfessions- und
Sektenkunde, Religionswissenschaft und Apologetik an der
Bibelschule
Brake in Lemgo und an der Evangelikalen Akademie in Wien.
Er ist
Mitarbeiter in der Arbeitsgemeinschaft für biblische Ethik
in der
Medizin und seit 2005 Vorsitzender des Bibelbundes.
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