Archiv 2014
Im Rahmen der
45. Vortragsreihe „Zeitfragen-Streitfragen“ findet am 24. März 2014 um 20 Uhr
in der Stadthalle
Lübbecke die zweite Veranstaltung statt. Pastor Burghard Affeld
aus Osnabrück spricht zu dem Thema:
Toleranz – immer und überall?
Unter der Überschrift „Bei der Wahrheit und der
Gottesfrage hört die Toleranz auf“ war in der Zeitschrift
ideaSpektrum (Nr. 16/2013) zu lesen:
„Toleranz sollten Christen gegenüber Menschen und
Meinungen üben, aber in der Wahrheits- und Gottesfrage
kann es keine Toleranz geben. Diese Meinung vertritt der
Leiter der Ahldener Bruderschaft, Pastor Burghard Affeld
(Osnabrück), im Informationsbrief des Geistlichen
Rüstzentrums Krelingen. Anlass ist das Themenjahr
„Reformation und Toleranz“, das die EKD für 2013 auf dem
Weg zum 500-jährigen Reformationsjubiläum ausgerufen
hat. Wie Affeld schreibt, sei jeder Mensch zu
tolerieren, unabhängig von Rasse, Glaube und Geschlecht.
Christen sollten zudem in jedem Menschen ein von Gott
geliebtes Geschöpf sehen und selbst Feinden in Liebe und
Wahrheit begegnen. Dazu gehöre auch, unterschiedliche
Meinungen zu dulden, ohne immer zuzustimmen. Christen
sollten Vorbilder für eine friedliche und doch
engagierte Streitkultur sein. Die Grenze der Toleranz
liege bei Christus und seinem Wort. Denn: Gott ist da,
oder es gibt keinen Gott. Der Gottesgedanke und der
Wahrheitsgedanke gehörten eng zusammen. Weil jedoch Gott
aus vielen Köpfen verschwunden sei, werde oft die
Meinung vertreten, dass es viele Wahrheiten gebe:
Christus aber ist die eine Wahrheit und Liebe in Person.
An ihm scheidet sich Wahrheit von Unwahrheit.“
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